27.-28.08.2022
Honda Motorrad-Tag in der Honda Akademie in Erlensee

Der Tag an der Honda Akademie fing für uns recht früh an.

Um 6:30 Uhr starteten Angela und ich (Thomas) von Bonn aus in Richtung Erlensee bei Frankfurt, um gegen 8:30 Uhr pünktlich zum Aufbau an der Honda Akademie zu erscheinen.

Frau Reinhardt von Honda Deutschland sorgte für den entsprechenden Platz für die Club Pavillons. Neben dem RC30 Club waren noch weitere Clubs vertreten: der Goldwing Club, die Africa Twin Freunde und die 069 Bykerz mit einigen Streetfighter Mopeds. Bei den beiden anderen Clubs dürfte es wohl klar sein, was präsentiert wurde 😉. Die Auswahl der Vereine/Clubs war recht kurzfristig von Honda Deutschland terminiert worden.

Glücklicherweise trafen auch Rudi Böwer mit seiner RC45 und Thomas Hickl mit seiner RC30 kurz nach uns ein und konnten beim Aufbau der Pavillions helfen. Erstmalig bestückt mit Bannern im neuen Design!

Wenig später kamen noch Peter Wahl auf seiner RC30 hinzu und auch Stefan Zondervan kam und brachte seine CB 1100 R mit zum Stand. Schließlich schloss sich uns auch Michael Lenz an, allerdings leider ohne seine RC30, da diese an technischen Problemen leidet (gibt es so etwas bei Honda??). Auch Budda, der in der Nähe wohnt, ließ es sich nicht nehmen, uns einen kurzen Besuch abzustatten.

Insgesamt konnten wir also drei RC30, eine RC45 und eine CB 1100 R zur Schau stellen und diese wurden auch im Laufe des Tages allgemein hinreichend beliebäugelt und bewundert.

Um 10:00 Uhr startete das offizielle Programm und für Angela ging es direkt auf das Übungsgelände in den großen Kreis, um das Fahren mit Seitenauslegern zu versuchen (Schnupper – Schräglagentraining). Dafür standen den ganzen Tag zwei Honda Motorräder auf dem Gelände zur Verfügung.

Es hat ihr sichtlich Spaß gemacht und in der anschließenden geführten Probefahrt konnte sie noch eine neue CBR 650 R testen, ich hatte mich für eine Fireblade SP entschieden.

Die Tour dauerte ungefähr 40 Minuten und führte durch das Umland, wobei der vorausfahrenden Tour-Guide recht zügig gefahren ist.

Honda hatte unzählige aktuell Modelle zur Auswahl und die vorherige Reservierung stellte sich als durchaus sinnvoll heraus. Der Andrang war den ganzen Tag über recht hoch, alle Gruppen waren immer voll belegt und das Publikum nahm im Laufe des Vormittages immer mehr zu.

Überraschenderweise kam dann Stefan Bradl zu uns und wir hatten ein nettes Gespräch. Es stellte sich heraus, dass Stefan ab und zu auch die RC30 von seinem Onkel bewegen darf 😊.

Rudi nahm den Moment zum Anlass, um Stefan eine Probefahrt auf seiner RC45 anzubieten. Stefan allerdings musste dankend ablehnen, da er bereits einer jungen Dame versprochen hatte, sie als Sozia mitzunehmen, was sich natürlich bei der RC45 als schwierig gestaltet.

Ich habe dann im Namen des Vereines eine aktuelle Clubtasse an Stefan überreicht, worüber er sich sichtlich freute. Er hat auch noch gern mit allen unseren Motorrädern samt Fahrern Modell gestanden und die entsprechenden Fotos wurden geschossen. Wir verabschiedeten einen äußerst sympathischen und entspannten Stefan Bradl.

Vielen Dank, Stefan, dass du dir die Zeit für uns genommen hast!

Am Nachmittag wurde die Zeit ein wenig zäh, aber der ein oder andere schaute dennoch an unserem Clubstand vorbei. Wir hatten auch die Möglichkeit, uns im Gebäude der Akademie umzusehen und die ein und andere Rarität zu besichtigen. Für Kaffee, Essen und Shopping war seitens von Honda gesorgt worden.

Alles in allem lässt sich sagen, dass es ein gelungener Tag war, dafür, dass dies die erste Veranstaltung dieser Art auf dem Gelände der Honda Akademie war: das Wetter spielte mit, es war nicht zu warm, es waren genug Besucher vor Ort und wir hatten angenehmen Besuch.

Eine Wiederholung lohnt sich bestimmt.

Danke an alle, die dabei waren, wir hatten Spaß, konnten neue Motorräder ausprobieren, wurden anschließend noch zum Grillen eingeladen und waren völlig platt um 24 Uhr wieder in Bonn.

Einen speziellen Dank an Frau Reinhardt von Honda Deutschland, die uns die Möglichkeit eröffnet hat, vor Ort zu sein.

Thomas & Angela

19.-21.08.2022
RC30 Club Jahrestreffen in der Rhön

Alles war perfekt vorbereitet: das Hotel, die Lage in der hessischen Rhön, das Wetter, die Touren mit ortsansässigen Tourguides. Ein besonderer Dank gilt unserem Clubmitglied Michael Enders und den Tourguides, die dieses Wochenende möglich gemacht haben!

Dieses startete damit, dass Brexit Mike und Lady Mi aus Großbritannien mit Angela und mir (Thomas) bereits am Mittwoch vorher in der Rhön angekommen waren. Einige weitere Mitglieder folgten dann am Donnerstag und der Großteil kam am Freitag, einzelne auch erst am Samstag.

Am Freitag hatten Michael und Thomas Weber für uns schon eine kleine Ausfahrt vorbereitet, die uns über eine alte Bergrennstrecke zum Checkpoint Alpha und über weitere schöne kurvige und einsame Strecken führte. Es war großartig, die Rhön ist eine der schönsten Motorradreviere, insbesondere für die RC30. Alle Mitfahrer haben diese Ausfahrt genossen. Ein großes Danke an die „Ortsansässigen“!! Der restliche Freitagabend war dann eher der Gemütlichkeit und dem Austausch gewidmet.

Pünktlich zur Ausfahrt am Samstagmorgen jedoch startete der Regen zusammen mit den meisten von uns. Das war für viele Mitglieder kein Problem, die Tour doch zu starten und insgesamt vier Gruppen verließen den Hof des Lothar-Mai-Hauses. Eine Gruppe entschloss sich unterwegs jedoch abzubrechen, sie waren leider zur falschen Zeit im heftigen Regen unterwegs.

Diejenigen, die allerdings etwas früher gestartet waren, trafen sich dann mehr oder weniger trocken am Rastplatz am Dreiländereck bei Kaffee oder Thüringer Bratwurst wieder. Die Fahrt dahin war ein Wechselbad des Wetters: Regen, feuchte Straßen, schöne trockene Abschnitte, Sonne (eher wenig) aber definitiv keine schlechte Laune.

Von dort ging es wieder durch schöne Gegenden und abwechslungsreiche Straßen zur Wasserkuppe. Dort haben wir auch die „Daheimgebliebenen“ und „Abbrecher“ bei Sonnenschein wieder getroffen und konnten im Segelflugmuseum in eine andere faszinierende Welt, nämlich der des Fliegens, hineinschnuppern. Auch hier war wieder alles perfekt organisiert, von Holzplättchen für den festen Stand zum Parken auf der Wiese, bis hin zu verschiedenen Getränken und schließlich einer kurzen (45 min) geführten Tour durch das Museum. Am Ende der Tour standen die meisten von uns in der Werkstatt des Museums und konnten die mühevolle Restauration eines alten Segelfliegers bewundern. Wie schon erwähnt, eine andere Welt.

Von der Wasserkuppe ging es abermals in verschieden Gruppen, auf verschiedenen Wegen wieder Richtung Hotel.

Der Abend war geprägt von geselligem Beisammensein inklusive einiger kurzer Ansprachen des Vorstandes. Mit einer Schweigeminute gedachten wir alle unserem kürzlich tragisch verstorbenem Mitglied Wolfgang „Eumel“ Hübner.

Ein erfreulicher Punkt war, dass wir am Samstagabend noch ein neues Mitglied im Verein begrüßen konnten: Turbo-Werner, ein guter Freund von Frank Lechert, der auch schon einige Male bei unseren Treffen dabei gewesen ist und uns beim Jahrestreffen 2017 im Odenwald durch sein Heimatrevier geguidet hatte.

Nach einigen weiteren Programmpunkten wurde der Abend dazu genutzt, sich wieder einmal auszutauschen, gut zu essen und ein paar Getränke gab es auch 😉. Wie immer halt !

Am Sonntag machten sich die meisten nach dem Frühstück wieder auf den Weg nach Hause, ob auf zwei oder vier Rädern, alle sind wohlbehalten daheim angekommen.

Schön war es wieder einmal und unser besonderer Dank geht an das Hotel Lothar Mai Haus und an die folgenden Personen: unserem Hauptorganisator und Tourguide Michael Enders, den weiteren Tourguides Thomas Weber, Martin & Johannes Fritz und Tomi Wiegand und dem Fotograf Roland Kaufmann!

Wir freuen uns auf das nächste Jahrestreffen, welches ja als 35-jähriges Jubiläumstreffen ein internationales Treffen an der Luxemburgischen Grenze wird.

09.-10.07.2022
Zschorlauer Dreiecks Rennen, der 25. Classic Grand Prix

Dank unserem Mitglied Martin Kott und Birgit Siekmann hatte der Club die Möglichkeit, im Rahmen des 25. Classic Grand Prix‘ zu starten, den der 1. Auer MSC in Zschorlau/Erzgebirge veranstaltete.

Extra für unseren Club und unsere RC30, NC30 und Frank Daum´s 6 Zylinder CBX und einige andere Modelle gab es drei eigene Läufe.

Das Wetter spielte nicht ganz so mit, wie es jeder Teilnehmer und der Veranstalter sich gewünscht hätte, aber dennoch wir hatten Glück: in allen drei Läufen hat es nicht geregnet, die Straße war bei den ersten zwei Läufen zwar nass, aber das hat dem Spaß kein Abbruch getan. Die Bilder sprechen für sich.

Im Gegenteil, wann hat man schon die Möglichkeit, sein Motorrad innerorts (abgesperrtes Industrie u.-Wohngebiet) so schnell zu bewegen und dann noch mit begeistertem Zuschauern!

Diesen Zuschauer wurden in den letzten 25 Jahren große Namen auf dem Motorrad präsentiert, z.B. Ralf Waldmann (der in Zschorlau einige Zeit gelebt hat und leider zu früh verstorben ist), Giacomo Agostini, Phil Read, Jim Redman, Luigi Taveri, Harald Eckl, Freddie Spencer und natürlich der Ortsansässige Heinz Rosner (3. Platz in der Weltmeisterschaft 250 ccm auf MZ, zweimaliger DDR Meister, viele weitere große Erfolge und ein spannendes, erfolgreiches langes Leben für den Motorsport.) Er wurde an diesem Wochenende für sein Lebenswerk geehrt und fuhr eine Woche später auf dem Sachsenring noch einmal zusammen mit Ago auf seiner MZ seine Abschlussfahrt. (Viele weitere, interessante Infos zu Heinz Rosner gibt es natürlich auf Wikipedia oder Classic Motorrad)

Alles das hat Zschorlau uns geboten und es gab viel zu sehen, zu reden und zu feiern.

In einem sehr emotionalen, festlichen Rahmen wurden verschiedene Clubmitglieder des Auer MSC geehrt. Heinz Rosner erhielt in diesem Zusammenhang die besondere Auszeichnung für sein Lebenswerk.

Auch der RC30 Club erhielt eine Ehrung für sein Kommen und dafür möchte ich/wir uns an dieser Stelle nochmals sehr bedanken, damit hatten wir alle nicht gerechnet. Ein schönes Zeichen der Wertschätzung von Seiten des Veranstalters. Herzlichen Dank!

Wir alle, die die Möglichkeit hatten, an dieser Veranstaltung teilzunehmen, möchte uns speziell noch einmal für die Gastfreundschaft, die herzliche Aufnahme und das unkomplizierte, aber professionelle Arbeiten des 1.MSC Aue bedanken.

Im speziellen geht ein Dank an Rainer Pommer und Stefan Reidel.

Wir kommen wieder und viel Spaß beim anschauen der Bilder von Angela!

Mit sonoren V4 Grüßen vom Vorstand

Thomas, Bruno & Angela

 

06.-08.05.2022
Motorworld Classics Bodensee

Nach zweijähriger pandemiebedingter Abstinenz konnten wir uns erstmals wieder bei unserer Lieblingsmesse mit unserem Clubstand der Öffentlichkeit präsentieren. Die Vorfreude im Team war riesengroß. Diese Messe ist einfach faszinierend, bietet sie doch einen hochkarätigen Mix an klassischen Produkten, wie Zweirad- u. Vierradikonen sowie Flugzeuglegenden aus längst vergangenen Zeiten. Dazu kommt, dass wir dort – mehr als bei irgendeiner anderen Messe – Besucher aus Italien, Österreich u. der Schweiz begrüßen können.

Leider hat Petrus nicht ganz mitgespielt: Regen u. eine zu niedrige Wolkenuntergrenze haben an fast allen 3 Tagen leider vehindert, dass die sonst üblichen Flugvorführungen (Kunstflug), Freiballon – u. Luftschifffahrten, stattfinden konnten. Die Messeleitung war mehrfach an unserem Stand, um sich nach unserem Befinden zu erkundigen, was so bei keiner anderen Messe der Fall ist. Wir waren ein tolles Team u, freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr, in dem die Veranstaltung (5.5. – 7.5.2023) wieder unter ihrem ursprünglichen Namen „Klassikwelt Bodensee“ über die Bühne gehen wird.

31.01.-02.02.2020
Messe Leipzig

Unser erstmaliger Auftritt bei der Motorradmesse Leipzig kann als Erfolg bezeichnet werden. Wir waren an allen 3 Tagen von vielen Besuchern lebhaft frequentiert, die erstaunlicherweise mit dem Thema RC30 (V4-Ära) bestens vertraut waren. Mit Ingo B., Udo P. u. Bernd S. waren wir daneben ein tolles Team.

 

24.-30.07.2019
Japanreise – EWC 8hrs Suzuka

Einer erneuten Einladung folgend, nahmen wir mit 16 Mitgliedern die Chance wahr, das legendäre 8-Stundenrennen von Suzuka zu besuchen. Es ist für die Japaner das prestigeträchtigste Rennen überhaupt u.so ganz anders gestaltet als die MotoGP in Motegi – es hat eher den Charakter eines Volksfestes. Man muss es einmal erlebt haben, wenn die letzten 10 Sekunden vor dem Start lautstark von den anwesenden Besuchern heruntergezählt werden ! Das Rennen selbst war an Dramatik u. Spannung nicht zu überbieten. Mehrfacher Führungswechsel im Verlauf der 8 Stunden u. leider ein Eklat am Ende des Rennens: es wurde fälschlicherweise das Yamaha-Team zunächst zum Sieger erklärt, was aber ca. 1 Stunde danach korrigiert u. das Kawasaki-Team verdientermaßen zum eigentlichen Gewinner erklärt wurde, gefolgt von Yamaha u. dem Honda-Team mit Stefan Bradl. Die FIM hatte ihr eigenes Regelwerk falsch ausgelegt..! Vor u. nach dem Rennen konnten wir viele Erkenntnisse über die Lebensart u. Kultur unserer Gastgeber in Erfahrung bringen. So waren im Rahmen der Programmgestaltung Besuche bei Kushitani u. Nankai, beides renommierte Motor- rad-Bekleidungshersteller, dem Toyota Museum u. der ehemaligen Kaiserresidenz Kyoto angesagt. Es war wiederum ein unvergesslicher Aufenthalt. Wir danken den Gestaltern der Reise, K. Honda, H. Kato u. K. Maeda, von ganzem Herzen für einen perfekten Ablauf u. eine wunderbare Gastfreundschaft !